Home ] [ Gründung ] [ Veranstaltungen ] [ Presse ] [ Fest- und Gedenktage ] [ Lexikon ] [ Links ] [ Filmprojekt ] [ Impressum ]

 

Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.

gegründet am 16. Juni 2002

Logo

Ein Lehrhaus ist kein Haus aus Stein, sondern aus Worten.

 

Nächste Veranstaltung:

„Freuds Anna O.“

Über das Leben und Wirken der Berta Pappenheim

am 16. Februar 2020 um 16 Uhr

Bertha Pappenheim (1859 –1936) war eine österreichisch-deutsche Frauenrechtlerin, bedeutende Sozialpionierin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes. Sie bewahrte lebenslang ein Geheimnis: Bekannt wurde sie darüber hinaus als Patientin Anna O., die Freud zur Entwicklung der Psychoanalyse inspirierte. Selbst hat sie nie über ihre Krankheit – Hysterie – gesprochen. Sie wurde aus eigener Kraft gesund und kämpfte gegen Armut und Mädchenhandel, für die Würde der Frauen und übersetzte zahlreiche bedeutende Schriften aus der jüdischen Literatur.

Die Referentin Marianne Brentzel studierte Politikwissenschaften und Pädagogik in Berlin und war lehrberuflich sowie im Verlagswesen tätig. Sie schreibt vorwiegend „Biografien spannender Frauen“, wie sie ihre Schriften selbst benennt. Dazu zählt auch das zuerst im Göttinger Wallstein-Verlag und 2004 bei Reclam neu aufgelegte Werk „Anna O. Bertha Pappenheim, Biographie“. Heute lebt Brentzel in Dortmund.

Bereits 2014 war sie im Lehrhaus Referentin; damals berichtete sie aus dem Leben der jüdischen Autorin Else Ury.

 

Einmal im Monat – meistens am zweiten Mittwoch – bietet Wieland Ulrichs mit Freunden des KlezPo einen „Liederabend“ im Löwenstein an. Vorgestellt wird jeweils ein jiddischer Song. Treffen abends um 20 Uhr.

 

Der jüdisch-christliche Kalender für 2020 ist erschienen. Er umfasst das komplette jüdische Jahr 5780 sowie die ersten Monate 5781. Der Kalender ist gegen eine Mindestspende in Höhe von 1 EUR pro Stück bei den Innenstadtbuchhandlungen Hertel und Roter Buchladen sowie in der Begegnungsstätte Löwenstein erhältlich.

Veranstaltungen 2020

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr in der
Begegnungsstätte Restaurant Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

19. Januar: „Wer an die Welt glaubt, kann nicht gottlos bleiben“ – Martin Buber über Atheismus und Frömmigkeit; mit Theologin Maja Glozober, Hannover

16. Februar: „Freuds Anna O.“ Über das Leben und Wirken der Berta Pappenheim“; mit Marianne Brentzel

22. März: „Jüdische Sicht auf die Sintflutgeschichte“; mit Rabbiner Radbil, Osna­brück (angefragt)

8. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde (Mittwoch!) – Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke

17. Mai: „Das sephardische Lied“; mit Wieland Ulrichs, Göttingen

14. – 16. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 18. Jahrestages des Lehrhauses mit Musik, Tanz und Vortrag (geplant; Programm-Flyer im Mai)

12. Juli: „Exkursion zum sephardischen Friedhof in Hamburg“

Im August wegen Sommerferien kein Lernnachmittag

20. September: Rosch Haschana 5781, 2. Tag des Jüdischen Neujahrsfestes – Bedeutung der Hohen Feiertage für die Juden

18. Oktober: „Emmanuel Levinas – Ethik und Religionsphilosophie“; mit N.N.

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“ – Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben: Beginn gegen 19.30 Uhr

13. Dezember: „3. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Eintritt ist in der Regel frei (Ausnahmen bei Bewirtung) – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

 

Veranstaltungen 2019

20. Januar: „Wo man Bücher verbrennt...“ – zu Heinrich Heine, Lesung mit Hinrich Lange. Im Rahmen des Bündnis 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

17. Februar: „Klezmer-Musik: Band oder Orchester“ mit Wieland Ulrichs und KlezPO

17. März: „Bedeutung Esthers für die heutige Frau“ mit Haddassah Geburek – entfällt, dafür:
24. März:
„Es brennt“ über Mordechai Gebirtig mit Uwe von Seltmann

19. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

19. Mai: „Leben und Lieder der Oma Sima“ mit Kantor Yoed Sorek – entfällt, dafür: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung: Martin Bubers Bedeutung für das allgemeine Bild vom Menschen und für die Psychotherapie in seinem Buch „Ich und Du“ mit Maja Glozober

13. – 16. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 17. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer im Mai)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

18. August: „Klezmer“, Musik mit den „Evas“

15. September: Exkursion zu Plätzen der Verspottung des Judentums

13. Oktober: „Sukkot“; Feier in Zelten in unserer „Wüste“ entfällt, stattdessen

6. Oktober: „Von der Lower East Side zum Broadway“ mit François Lilienfeld

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“, Beginn 19.30 Uhr

17. November: Mitzwah-Day mit spannendem Programm

15. Dezember: „Chanukka – Vor dem Fest“ – Einstimmung auf die Feiertage (Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

Veranstaltungen 2018

21. Januar: „Stimmen der 53“ – Aus den Erinnerungen der 1933 vertriebenen Wissenschaftler der Uni Göttingen mit Hinrich Lange Im Rahmen des Bündnis 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

18. Februar: „Jiddische Lieder zum Mitsingen und Lernen mit dem KlezPO“, Leitung Wieland Ulrichs

30. März: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

15. April: „Der Comic aus der Hand jüdischer Zeichner“ von ,Vater und Sohn‘ bis ,Wonder-Woman‘ (verlegt in die Kulturtage); stattdessen: „Ich war ein Wolfskind aus Königsberg“

27. Mai: „Die Kindertransporte“ (vorgezogen auf den 15. April); stattdessen: „Umgang mit Antisemitismus in Deutschland“ mit Dr. Sergey Lagodinsky

14. – 17. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 16. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer Anfang Juni)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

19. August: „Klezmer-Konzert“ mit den Evas

16. September: „Die jüdische Mathematikerin Emmy Noether“
mit Dr. Cordula Tollmien

21. Oktober: „Konzert“ nach Ansage (entfällt) – stattdessen: „Leonard Cohen, Melancholiker und Rebell“ mit Dr. Jonas Engelmann

9. November: „Kabbalat Schabbat“ am Mahnmal der ehemaligen Synagoge
(17.15 Uhr – Obere Masch);
ab etwa 19.30 Uhr: „Lange Nacht der Erinnerung“ – mit einem Überlebenden der Kindertransporte nach England; im Begegnungszentrum Löwenstein

9. Dezember: „7. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“ bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V.
(Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

Auch im Programm:

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer

Tänze voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Nähere Informationen bei Marie-Luise Küsgen

 

Das jüdische Bildungsproblem auf allen Stufen und in allen Formen ist die jüdische Lebensfrage des Augenblicks:
Des Augenblicks. Denn wahrhaftig: die Zeit zum Handeln ist gekommen –
„Zeit ists zu handeln für den Herrn – sie zernichten deine Lehre“ (Ps.119,126).

Franz Rosenzweig, der Begründer des Freien Jüdischen Lehrhauses in Frankfurt (1920), in einem an Hermann Cohen adressierten Aufruf aus dem Jahre 1917

 


Am 24. Juli 2005 wurde die
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. 
gegründet. Veranstaltungen und Informationen auf der eigenen Homepage.
 


 

Die Vorsitzende des jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen begründet ihre von vielen Betroffenen geteilte Ablehnung der Projekte "Stolpersteine".

Letzte Änderung 10.2.2020
Webadministrator: Alexander Gutowski.
Dr. Cordula Tollmien hat die Seite bis Januar 2007 betreut, anschließend bis Oktober 2011 war Petra Hangaly verantwortlich.

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle Dateien dieser Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Deshalb zunächst einmal nur alles zu Hilde Domin, Elisa Klapheck und Franz Rosenzweig!

 

Home ] [ Gründung ] [ Veranstaltungen ] [ Presse ] [ Fest- und Gedenktage ] [ Lexikon ] [ Links ] [ Filmprojekt ] [ Impressum ]