Home ] [ Gründung ] [ Veranstaltungen ] [ Presse ] [ Fest- und Gedenktage ] [ Lexikon ] [ Links ] [ Filmprojekt ] [ Impressum ]

 

Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.

gegründet am 16. Juni 2002

Logo

Ein Lehrhaus ist kein Haus aus Stein, sondern aus Worten.

 

Nächste Veranstaltung:

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“:

Martin Bubers Bedeutung für das allgemeine Bild vom Menschen und für die Psychotherapie in seinem Buch „Ich und Du“

19. Mai 2019 um 16 Uhr mit Maja Glozober

Der ursprünglich geplante Lernnachmittag mit Yoed Sorek – Leben und Lieder der Oma Sima – muss auf einen späteren Termin verschoben werden. Stattdessen wird die Theologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Autorin Maja Glozober, aktiv in der Brücken-Praxis in Hannover, Mitglied in der Martin-Buber-Gesellschaft und Gründungsmitglied des Jüdischen Lehrhauses Göttingen, uns an diesem Tag ein wenig bekanntes Werk von Martin Buber näher bringen.

Buber (1878-1965) ist einer der wichtigsten jüdischen Religionsphilosophen des 20. Jahrhunderts. Seine internationale Bedeutung verdankt er unter anderem seinem sehr originellen Hauptwerk „Ich und Du“ von 1923. Er vertritt darin das sogenannte Dialogische Prinzip. Buber nennt es nicht eine „Lehre“, sondern er sagt, „ich führe ein Gespräch.“ Schwierig zu verstehen erscheint Bubers Ansatz, so dass oft der Name „Buber“ und der Titel „Ich und Du“ zwar bekannt sind, seine Inhalte aber unbekannt bleiben. Hier wird den durchaus alltagstauglichen Gedanken Bubers Raum gegeben.

Nach einer Einleitung ins Thema wird der Lebensweg Bubers bis 1923 skizziert, anschließend soll das für die Themenstellung als relevant erachtete Gedankengebäude Bubers in kreativer Form dargestellt werden: Wie lauten die das Menschenbild Bubers charakterisierenden Sätze, mit denen das allgemeine Bild vom Menschen reflektiert werden kann? Und welche Überlegungen zur Psychotherapie als Thema aus der Dialogischen Philosophie lassen sich nachzeichnen? Der konkrete Sachverhalt der „Veränderung des Menschen“ kann mit den Ergebnissen der modernen Neurowissenschaften unter Hinzunahme von Bubers „Mehr durch Begegnungen“ ins Verhältnis gesetzt werden.

 

Einmal im Monat – meistens am zweiten Mittwoch – bietet Wieland Ulrichs mit Freunden des KlezPo einen „Liederabend“ im Löwenstein an. Vorgestellt wird jeweils ein jiddischer Song. Treffen abends um 20 Uhr.

Der jüdisch-christliche Kalender für 2019 ist erschienen. Er umfasst das komplette jüdische Jahr 5779 sowie die ersten Monate 5780. Der Kalender ist gegen eine Mindestspende in Höhe von 1 EUR pro Stück bei den Innenstadtbuchhandlungen Hertel und Roter Buchladen sowie in der Begegnungsstätte Löwenstein erhältlich.

Veranstaltungen 2019

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr in der
Begegnungsstätte Restaurant Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

20. Januar: „Wo man Bücher verbrennt...“ – zu Heinrich Heine, Lesung mit Hinrich Lange.

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar:
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

17. Februar: „Klezmer-Musik: Band oder Orchester“ mit Wieland Ulrichs und KlezPO

17. März: „Bedeutung Esthers für die heutige Frau“ mit Haddassah Geburek – entfällt, dafür:
24. März:
„Es brennt“ über Mordechai Gebirtig mit Uwe von Seltmann

19. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

19. Mai: „Leben und Lieder der Oma Sima“ mit Kantor Yoed Sorek – entfällt, dafür: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung: Martin Bubers Bedeutung für das allgemeine Bild vom Menschen und für die Psychotherapie in seinem Buch „Ich und Du“ mit Maja Glozober

13. – 16. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 17. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer im Mai)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

18. August: „Klezmer“, Musik mit den „Evas“

15. September: Exkursion zu Plätzen der Verspottung des Judentums (weitere Informationen folgen)

13. Oktober: „Sukkot“; Feier in Zelten in unserer „Wüste“ (weitere Informationen folgen)

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“, Beginn 19.30 Uhr

17. November: Mitzwah-Day (geplant; Termin hängt von der Festlegung des Zentralrats der Juden ab)

15. Dezember: „Chanukka – Vor dem Fest“ – Einstimmung auf die Feiertage (Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Eintritt ist in der Regel frei (Ausnahmen bei Bewirtung) – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

 

Veranstaltungen 2018

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

21. Januar: „Stimmen der 53“ – Aus den Erinnerungen der 1933 vertriebenen Wissenschaftler der Uni Göttingen mit Hinrich Lange

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar:

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

18. Februar: „Jiddische Lieder zum Mitsingen und Lernen mit dem KlezPO“, Leitung Wieland Ulrichs

30. März: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

15. April: „Der Comic aus der Hand jüdischer Zeichner“ von ,Vater und Sohn‘ bis ,Wonder-Woman(verlegt in die Kulturtage); stattdessen: „Ich war ein Wolfskind aus Königsberg“

27. Mai: „Die Kindertransporte“ (vorgezogen auf den 15. April); stattdessen: „Umgang mit Antisemitismus in Deutschland“ mit Dr. Sergey Lagodinsky

14. – 17. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 16. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer Anfang Juni)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

19. August: „Klezmer-Konzert“ mit den Evas

16. September: „Die jüdische Mathematikerin Emmy Noether“
mit Dr. Cordula Tollmien

21. Oktober: „Konzert“ nach Ansage (entfällt) – stattdessen: „Leonard Cohen, Melancholiker und Rebell“ mit Dr. Jonas Engelmann

9. November: „Kabbalat Schabbat“ am Mahnmal der ehemaligen Synagoge
(17.15 Uhr – Obere Masch);
ab etwa 19.30 Uhr: „Lange Nacht der Erinnerung“ – mit einem Überlebenden der Kindertransporte nach England; im Begegnungszentrum Löwenstein

9. Dezember: „7. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“ bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V.
(Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

 

Auch im Programm:

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer

Tänze voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Nähere Informationen bei Marie-Luise Küsgen

 

Das jüdische Bildungsproblem auf allen Stufen und in allen Formen ist die jüdische Lebensfrage des Augenblicks:
Des Augenblicks. Denn wahrhaftig: die Zeit zum Handeln ist gekommen –
„Zeit ists zu handeln für den Herrn – sie zernichten deine Lehre“ (Ps.119,126).

Franz Rosenzweig, der Begründer des Freien Jüdischen Lehrhauses in Frankfurt (1920), in einem an Hermann Cohen adressierten Aufruf aus dem Jahre 1917

 


Am 24. Juli 2005 wurde die
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. 
gegründet. Veranstaltungen und Informationen auf der eigenen Homepage.
 


 

Die Vorsitzende des jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen begründet ihre von vielen Betroffenen geteilte Ablehnung der Projekte "Stolpersteine".

Letzte Änderung 21.11.2018
Webadministrator: Alexander Gutowski.
Dr. Cordula Tollmien hat die Seite bis Januar 2007 betreut, anschließend bis Oktober 2011 war Petra Hangaly verantwortlich.

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle Dateien dieser Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Deshalb zunächst einmal nur alles zu Hilde Domin, Elisa Klapheck und Franz Rosenzweig!

 

Home ] [ Gründung ] [ Veranstaltungen ] [ Presse ] [ Fest- und Gedenktage ] [ Lexikon ] [ Links ] [ Filmprojekt ] [ Impressum ]