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Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.

gegründet am 16. Juni 2002

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Ein Lehrhaus ist kein Haus aus Stein, sondern aus Worten.

 

Nächste Veranstaltung:

Lange Nacht der Erinnerung

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938
Im Rahmen des Bündnis 27. Januar

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Mittwoch, 9. November 2016, 19.30 Uhr:
Uwe von Seltmann: Todleben – Lesung und Diskussion

Der Journalist und Schriftsteller Uwe von Seltmann, der mit seiner polnischen Ehefrau Gabriela nach Göttingen kommt, stellt bei der inzwischen traditionellen „Lange Nacht der Erinnerung“ sein Buch über die Last der Vergangenheit und eine hoffnungsfrohe Zukunft in Auszügen vor.

Die Familien des Ehepaars sind auf fatale Weise verbunden: Der deutsche Großvater war ein SS-Mann in Polen, der polnische Großvater wurde in Auschwitz ermordet; zwei ihrer Enkel sind nun miteinander verheiratet. Uwe von Seltmann öffnet die Büchse der Pandora und forscht nach: Ist sein Großvater dem seiner Frau Gabriela begegnet, hat er etwas mit dessen Tod zu tun? Briefe und Zeugnisse aus der Zeit führen ihn auf der Suche nach Antworten quer durch Europa, zu den Schauplätzen nationalsozialistischer Verbrechen, zu Überlebenden des Holocaust und ehemaligen Tätern. Berührend und erschütternd zugleich schildert er, wie in den beiden Familien alte Wunden aufreißen und längst Verdrängtes ins Bewusstsein zurückkehrt.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung
zum Auftakt der Veranstaltungsreihe des Göttinger Bündnisses „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ beginnt um 19.30 Uhr nach der Feierstunde am Platz der ehemaligen Synagoge. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach Göttingen eingeladen werden können.

 

Der jüdisch-christliche Kalender für 2017 ist erschienen. Er umfasst das komplette jüdische Jahr 5777 sowie die ersten Monate 5778. Wie immer ist der Kalender gegen eine Mindestspende in Höhe von 1 EUR pro Stück bei den Innenstadt­buchhandlungen Hertel und Roter Buchladen, bei Calvör in Bovenden sowie in der Begegnungsstätte Löwenstein erhältlich.

 

Veranstaltungen 2017

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr im
Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

15. Januar: „Jüdische Stimmen aus Göttingen“ mit Hinrich Lange

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

 

26. Februar: „Mittelalterliche Synagogen im Aschkenas“
mit Dr. Kristina Keren Krüger

 

19. März: „Frauen in den unterschiedlichen Strömungen des Judentums“ mit Hiltrud Hadassa Geburek

 

10. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde (Montag!)

 

13./14. Mai: Exkursion zu zwei Stätten des Shum: Worms und Speyer (kostenpflichtig für Fahrt und Übernachtung)

 

16. – 18. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 15. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer im Mai)

 

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

 

20. August: „Die Gebete der Frauen“ (Werk der Fanny Neuda) mit Eva Tichauer Moritz

 

17. September: Ein Abend „mit“ Marcel Marceau: mit N.N.

 

22. Oktober: „Vom II. Vatikanischen Konzil bis Papst Franziskus“: Ein ,Streitgespräch‘ mit Pfarrer Hans Haase und Mitgliedern des Jüdischen Lehrhauses

 

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“: Vorübergehende Heimat im Land der Täter: Der Kibbuz auf dem Streicher-Hof; Beginn gegen 19.30 Uhr

 

17. Dezember: „5. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“

Für die Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Eintritt ist in der Regel frei (Ausnahmen bei Bewirtung) – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

 

Veranstaltungen 2016

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich)

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr im
Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

 

17. Januar: „Judentum und Ökologie“ – Zu Tu Bischwat (Neujahr der Bäume) mit Rabbiner Dr. Almekias-Siegl

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

 

21. Februar: „Boris Dorfman – A mentshmit Maria Milagros Sanchez und Antonius Maria Grüber (NEU)

 

20. März: „Die Zehn Gebote – Schwerpunkte rabbinischer Auslegung“
mit Eva Tichauer Moritz: Die Zehn Gebote finden wir überall, zum Beispiel auszugsweise im Strafgesetzbuch, aber auch als Darstellung, wie in den beiden Türen des Gebäudekomplexes „Löwenstein“.

 

23. April: „2. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde

Für die Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben

 

22. Mai: Exkursion nach Erfurt

 

16. – 19. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 14. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer im Mai)

 

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

 

14. August: „Mein Herz tanzt“; Filmausschnitte und Diskussion, entfällt – dafür jetzt (vom März):
„Judentum und Koran“ mit Prof. Tilman Nagel (Termin eine Woche früher als laut Kalender geplant)

 

18. September: „Die Memoiren der Glückel von Hameln“ – Ersatz für: „Der Papst und die Juden – ein Streitgespräch“ (verlegt nach 2017)

 

23. Oktober: „Simchat Thora – das Fest der Thora-Gebung“; Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde

 

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“ (Beginn wie immer gegen 19.30 Uhr)

 

18. Dezember: „Chanukka – Vor dem Fest“; Einstimmung auf die
Feiertage
Für die Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben

 

 

Veranstaltungen 2015

Einen Überblick über alle jüdischen und christlichen Festtage des laufenden Jahres bietet der Kalender des Jüdischen Lehrhauses Göttingen e.V., der gegen eine Spende im Roten Buchladen (Nikolaikirchhof), bei der Buchhandlung Hertel (Kurze Straße), in der Filiale der Buchhandlung Calvör in Bovenden sowie im Bistro Löwenstein erhältlich ist. Aktuell umfasst der Kalender im Format 63 x 29 cm die Zeit von Rosh Haschana (in der Regel im Monat September) bis 31. Dezember des Folgejahres. Ein Download der PDF-Datei des aktuellen Kalenders ist hier möglich.

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich)

18. Januar: „Tagebuch der Grete Paquin“ – Ereignisse 1933 an der Uni Göttingen, mit Hinrich Lange, im Rahmen des Bündnis 27. Januar

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

15. Februar: „Theater (nicht nur) für Kinder“

22. März: „Jesaia: Lieder vom G‘ttesknecht“, mit Rabbiner Salomon Almekias-Siegl

26. April: Fahrt nach Bergen-Belsen – Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers

17. Mai: Befreiung 1945? „Berichte überlebender KZ-Häftlinge“

16. – 21. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 13. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz oder Vortrag (Programm-Flyer ab Mitte Mai)

19. Juli: Exkursion nach Hannover: Besuch der Orthodoxen sowie der Jüdisch-bucharisch-sefardischen Gemeinde

Im August wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

20. September: „Zu den Hohen Feiertagen – das Kol Nidrejmit
Kantor François Lilienfeld

18. Oktober:Jüdische Gauchos – musikalische Lesung von und mit Lucian Plessner

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“: Von ,Jude Bauer‘ zum Nazijäger – Hessens Generalstaatsanwalt Fritz Bauer – Beginn gegen 19.30 Uhr

13. Dezember: Chanukka-Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde ab 18 Uhr im Bistro Löwenstein

Für die Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr im
Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Eintritt frei – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

Auch im Programm:

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer

Tänze voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Nähere Informationen bei Marie-Luise Küsgen

 

Das jüdische Bildungsproblem auf allen Stufen und in allen Formen ist die jüdische Lebensfrage des Augenblicks:
Des Augenblicks. Denn wahrhaftig: die Zeit zum Handeln ist gekommen –
„Zeit ists zu handeln für den Herrn – sie zernichten deine Lehre“ (Ps.119,126).

Franz Rosenzweig, der Begründer des Freien Jüdischen Lehrhauses in Frankfurt (1920), in einem an Hermann Cohen adressierten Aufruf aus dem Jahre 1917

 


Am 24. Juli 2005 wurde die
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. 
gegründet. Veranstaltungen und Informationen auf der eigenen Homepage.

 


 

Die Vorsitzende des jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen begründet ihre von vielen Betroffenen geteilte Ablehnung der Projekte "Stolpersteine".

Letzte Änderung 10.3.2015
Webadministrator: Alexander Gutowski.
Dr. Cordula Tollmien hat die Seite bis Januar 2007 betreut, anschließend bis Oktober 2011 war Petra Hangaly verantwortlich.

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle Dateien dieser Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Deshalb zunächst einmal nur alles zu Hilde Domin, Elisa Klapheck und Franz Rosenzweig!

 

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