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Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.

gegründet am 16. Juni 2002

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Ein Lehrhaus ist kein Haus aus Stein, sondern aus Worten.

 

Nächste Veranstaltung:

„Chanukka-Feier einmal anders“

Sonntag, 9. Dezember 2018 um 16.00 Uhr

Zum Jahresende ein besonderer Leckerbissen: Jüdisches Lehrhaus Göttingen, Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen und das Restaurant Begegnungsstätte Löwenstein laden zu einem besonderen „Lernnachmittag“ ein: Am 2. Adventssonntag gibt es ab 16 Uhr Musik, Tanz, Informationen zum jüdischen Lichterfest und für das kulinarische Wohlergehen Latkes mit Apfelmus, wärmende Getränke stehen zudem bereit.
Dank der Unterstützung der Kulturabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland ist es gelungen, die bekannte Gruppe KlezBanda nach Göttingen zu holen. Die Gruppe unter der Leitung des Berliner „Klezmer-Königs“ Jossif Gofenberg interpretiert auf eine besondere Weise jüdische Lieder, russische Chansons und internationale Songs – fröhlich und melancholisch zugleich, Klezmer aus der untergegangenen Welt des ukrainischen Stettl, Ganoven-Chansons aus dem Odessa längst vergangener Zeiten. Aber auch israelische Hits, Lieder aus einem jiddischen Musical oder Musik aus der Zeit der Shoa gehören zu ihrem Repertoire. Die Texte der Lieder handeln von Liebe, Tod und Leidenschaft, vom Alkohol und von der Unterwelt und werden auf Jiddisch, Russisch, Englisch, Deutsch, Griechisch und Hebräisch gesungen. Die Rhythmen reichen von Tango und Foxtrott bis Klezmer-Bulgar. Die Musiker spielen diese Lieder mit viel Gefühl und Temperament.

Informationen zu Chanukka sowie die traditionellen Latkes runden das etwa dreistündige Programm ab. Das Löwenstein versorgt zudem mit Glühwein aus israelischem Wein oder heiße Schokolade mit und ohne Rum sowie ausgewählten Gerichten und Getränken der herbstlich-winterlichen Speisekarte.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein.
Für das Konzert ohne Speisen wird ein Eintritt von 7 Euro pro Person ab 13 Jahren erhoben; für Konzert und Chanukka-Latkes sind 14 Euro zu entrichten.

Bei sozialen Härtefällen ist eine abwechende Regelung möglich.

 

Einmal im Monat – meistens am zweiten Mittwoch – bietet Wieland Ulrichs mit Freunden des KlezPo einen „Liederabend“ im Löwenstein an. Vorgestellt wird jeweils ein jiddischer Song. Treffen abends um 20 Uhr. Am 12. Dezember steht das Lied „As der Rebbe lakht“ auf dem Programm.

 

Der jüdisch-christliche Kalender für 2019 ist erschienen. Er umfasst das komplette jüdische Jahr 5779 sowie die ersten Monate 5780. Der Kalender ist gegen eine Mindestspende in Höhe von 1 EUR pro Stück bei den Innenstadtbuchhandlungen Hertel und Roter Buchladen sowie in der Begegnungsstätte Löwenstein erhältlich.

Veranstaltungen 2019

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr in der
Begegnungsstätte Restaurant Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

20. Januar: „Wo man Bücher verbrennt...“ – zu Heinrich Heine, Lesung mit Hinrich Lange und Gena Alcorta-Fleischmann.

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar:
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

17. Februar: „Klezmer-Musik: Band oder Orchester“ mit Wieland Ulrichs und KlezPO

17. März: „Bedeutung Esthers für die heutige Frau“ mit Haddassah Geburek

19. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

19. Mai: „Leben und Lieder der Oma Sima“ mit Kantor Yoed Sorek (Auch Schul-Besuch am 20. Mai möglich)

13. – 16. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 17. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer im Mai)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

18. August: „Klezmer“, Musik mit den „Evas“

15. September: Exkursion zu Plätzen der Verspottung des Judentums (weitere Informationen folgen)

13. Oktober: „Sukkot“; Feier in Zelten in unserer „Wüste“ (weitere Informationen folgen)

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“, Beginn 19.30 Uhr

17. November: Mitzwah-Day (geplant; Termin hängt von der Festlegung des Zentralrats der Juden ab)

15. Dezember: „Chanukka – Vor dem Fest“ – Einstimmung auf die Feiertage (Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Eintritt ist in der Regel frei (Ausnahmen bei Bewirtung) – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

 

Veranstaltungen 2018

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

21. Januar: „Stimmen der 53“ – Aus den Erinnerungen der 1933 vertriebenen Wissenschaftler der Uni Göttingen mit Hinrich Lange

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar:

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

18. Februar: „Jiddische Lieder zum Mitsingen und Lernen mit dem KlezPO“, Leitung Wieland Ulrichs

30. März: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

15. April: „Der Comic aus der Hand jüdischer Zeichner“ von ,Vater und Sohn‘ bis ,Wonder-Woman(verlegt in die Kulturtage); stattdessen: „Ich war ein Wolfskind aus Königsberg“

27. Mai: „Die Kindertransporte“ (vorgezogen auf den 15. April); stattdessen: „Umgang mit Antisemitismus in Deutschland“ mit Dr. Sergey Lagodinsky

14. – 17. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 16. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer Anfang Juni)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

19. August: „Klezmer-Konzert“ mit den Evas

16. September: „Die jüdische Mathematikerin Emmy Noether“
mit Dr. Cordula Tollmien

21. Oktober: „Konzert“ nach Ansage (entfällt) – stattdessen: „Leonard Cohen, Melancholiker und Rebell“ mit Dr. Jonas Engelmann

9. November: „Kabbalat Schabbat“ am Mahnmal der ehemaligen Synagoge
(17.15 Uhr – Obere Masch);
ab etwa 19.30 Uhr: „Lange Nacht der Erinnerung“ – mit einem Überlebenden der Kindertransporte nach England; im Begegnungszentrum Löwenstein

9. Dezember: „7. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“ bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V.
(Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

 

Auch im Programm:

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer

Tänze voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Nähere Informationen bei Marie-Luise Küsgen

 

Das jüdische Bildungsproblem auf allen Stufen und in allen Formen ist die jüdische Lebensfrage des Augenblicks:
Des Augenblicks. Denn wahrhaftig: die Zeit zum Handeln ist gekommen –
„Zeit ists zu handeln für den Herrn – sie zernichten deine Lehre“ (Ps.119,126).

Franz Rosenzweig, der Begründer des Freien Jüdischen Lehrhauses in Frankfurt (1920), in einem an Hermann Cohen adressierten Aufruf aus dem Jahre 1917

 


Am 24. Juli 2005 wurde die
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. 
gegründet. Veranstaltungen und Informationen auf der eigenen Homepage.
 


 

Die Vorsitzende des jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen begründet ihre von vielen Betroffenen geteilte Ablehnung der Projekte "Stolpersteine".

Letzte Änderung 21.11.2018
Webadministrator: Alexander Gutowski.
Dr. Cordula Tollmien hat die Seite bis Januar 2007 betreut, anschließend bis Oktober 2011 war Petra Hangaly verantwortlich.

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle Dateien dieser Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Deshalb zunächst einmal nur alles zu Hilde Domin, Elisa Klapheck und Franz Rosenzweig!

 

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